Gehen Rückstände der privaten Krankenversicherung und Pflegepflichtversicherung in die Insolvenz?
Johann Tillich • 8. Juli 2025

Die DKV behauptet, dass dies nicht der Fall ist.

In einem Schreiben an eine Mandantin, die sich in der Insolvenz befindet, schreibt die DKV: Ansprüche auf Ersatz der Krankheitskosten fallen nach der allgemeinen Rechtsprechung nicht in die Insolvenzmasse. An Beiträgen zum Kontoausgleich fehlen noch 28.196,48 €. den Betrag müssen Sie aus dem pfändungsfreien Betrag zahlen."

Wie ist die Rechtslage?
Die Frage, wie mit Beitragsrückständen der privaten Krankenversicherung (PKV) im Rahmen einer Privatinsolvenz umzugehen ist, ist von großer praktischer Bedeutung.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Ja, Beitragsrückstände der privaten Kranken- und Pflegepflichtversicherung, die vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstanden sind, fallen grundsätzlich in die Insolvenz und sind von der Restschuldbefreiung umfasst.

Nachfolgend erläutere ich die Details und die rechtlichen Grundlagen.

Rechtlicher Rahmen
Im deutschen Insolvenzrecht gilt der Grundsatz, dass alle Gläubiger gleichmäßig befriedigt werden sollen. Schulden aus PKV-Beiträgen stellen dabei keine generelle Ausnahme dar.

Einordnung als Insolvenzforderung: Beitragsrückstände, die zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung bereits bestanden, sind sogenannte Insolvenzforderungen gemäß § 38 der Insolvenzordnung (InsO). Die Versicherungsgesellschaft wird damit zu einer normalen Insolvenzgläubigerin. Sie muss ihre Forderung beim Insolvenzverwalter zur Tabelle anmelden und erhält, wie andere Gläubiger auch, eine Quote aus der Verwertung Ihres pfändbaren Vermögens (Insolvenzmasse).

Umfang der Restschuldbefreiung: Das Ziel einer Privatinsolvenz ist die Restschuldbefreiung, also der Erlass der nach dem Verfahren noch offenen Schulden. Wird die Restschuldbefreiung erteilt, so wirkt sie gegen alle Insolvenzgläubiger. Dies gilt auch für Gläubiger, die ihre Forderungen nicht angemeldet haben. Das bedeutet, dass die am Ende des Verfahrens nicht beglichenen Altschulden bei der PKV erlöschen.

Ausnahmen von der Restschuldbefreiung: Es gibt nur wenige gesetzlich definierte Ausnahmen von der Restschuldbefreiung. Von der Erteilung der Restschuldbefreiung werden Verbindlichkeiten des Schuldners aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung, aus rückständigem gesetzlichen Unterhalt, den der Schuldner vorsätzlich pflichtwidrig nicht gewährt hat, oder aus einem Steuerschuldverhältnis, sofern der Schuldner im Zusammenhang damit rechtskräftig wegen einer Steuerstraftat nach den §§ 370, 373 oder § 374 der Abgabenordnung verurteilt worden ist, nicht berührt. Einfache Beitragsrückstände bei der PKV fallen in der Regel nicht unter diese Ausnahmen. Eine Ausnahme könnte nur dann bestehen, wenn die Schulden auf einer strafbaren Handlung beruhen (z. B. Eingehungsbetrug), was bei normalen Beitragsschulden jedoch nicht der Fall ist.

Wichtige Unterscheidung: Schulden vor und nach Insolvenzeröffnung
Es ist entscheidend, zwischen Schulden zu unterscheiden, die vor und nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstehen:

Altschulden (vor Eröffnung): Alle bis zum Tag der Insolvenzeröffnung aufgelaufenen Beitragsrückstände sind Teil des Insolvenzverfahrens und werden von der Restschuldbefreiung erfasst.
Neuschulden (nach Eröffnung): Der Versicherungsvertrag läuft während der Insolvenz weiter. Die ab dem Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung fällig werdenden monatlichen Beiträge sind sogenannte Neuschulden. Diese müssen Sie aus Ihrem unpfändbaren Einkommen vollständig bezahlen. Sie fallen nicht in die Restschuldbefreiung. Wenn Sie diese laufenden Beiträge nicht zahlen, können neue Schulden entstehen, die nach Abschluss der Insolvenz bestehen bleiben und vollstreckt werden können.
Praktische Auswirkungen
  • Fortbestand des Versicherungsvertrags: Die Insolvenzeröffnung führt nicht automatisch zur Kündigung Ihres Versicherungsvertrags. Sie bleiben weiterhin privat krankenversichert. Dies ist wichtig, um Ihren Versicherungsschutz nicht zu verlieren.
  • Zahlung der laufenden Beiträge: Sie sind verpflichtet, die laufenden Beiträge aus Ihrem unpfändbaren Vermögen bzw. Einkommen zu zahlen. Der Insolvenzverwalter wird hierfür keine Mittel aus der Insolvenzmasse verwenden.
  • Notlagentarif: Sollten Sie aufgrund der Beitragsschulden vor der Insolvenz oder aufgrund finanzieller Schwierigkeiten währenddessen die laufenden Beiträge nicht zahlen können, wird Ihr Vertrag in den sogenannten Notlagentarif umgestellt. Dieser bietet nur eine eingeschränkte Leistung für akute Erkrankungen und Schmerzzustände. Die Beitragsschuld läuft im Hintergrund weiter. Nach Begleichung aller offenen Forderungen (sowohl der alten, die durch die Insolvenz bedient wurden, als auch der neuen) können Sie in Ihren ursprünglichen Tarif zurückkehren.
Zusammenfassende Handlungsempfehlung
Alle Schulden auflisten: Stellen Sie sicher, dass die PKV-Beitragsschulden vollständig im Gläubigerverzeichnis Ihres Insolvenzantrags aufgeführt sind.
Laufende Beiträge zahlen: Planen Sie die pünktliche Zahlung der monatlichen Beiträge ab Insolvenzeröffnung fest ein, um neue Schulden zu vermeiden.
Kommunikation mit der Versicherung: Informieren Sie die Versicherung über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens und klären Sie die weitere Beitragszahlung.
von Johann Tillich 11. März 2026
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von Johann Tillich 11. März 2026
Eine drohende oder bereits eingetretene GmbH‑Insolvenz ist für viele Unternehmer eine enorme Belastung. Plötzlich fehlen Liquidität, Zahlungseingänge verzögern sich oder Forderungen können nicht mehr bedient werden. Doch was passiert bei einer Insolvenz einer GmbH eigentlich genau? Und wie kann der Verein für Existenzsicherung & Schuldenberatung helfen, die Situation professionell zu bewältigen? Dieser Artikel erklärt die wichtigsten Schritte und zeigt, warum frühzeitige Unterstützung entscheidend ist. Was bedeutet eine GmbH-Insolvenz? Eine Insolvenz der GmbH liegt vor, wenn – Zahlungsunfähigkeit besteht, – Überschuldung vorliegt oder – drohende Zahlungsunfähigkeit absehbar ist. Da die GmbH eine eigenständige juristische Person ist, betrifft die Insolvenz zunächst das Firmenvermögen – nicht automatisch das Privatvermögen des Geschäftsführers. Allerdings können Fehler zu persönlicher Haftung führen. Deshalb ist schnelles, korrektes Handeln entscheidend. Insolvenzpflicht des Geschäftsführers – was Sie wissen müssen Sobald ein Insolvenzgrund vorliegt, hat der Geschäftsführer maximal drei Wochen Zeit, einen Insolvenzantrag zu stellen. Wer zu spät handelt, riskiert: – persönliche Haftung, – strafrechtliche Konsequenzen, – hohe finanzielle Schäden. Um solche Risiken zu vermeiden, lohnt sich frühzeitig eine professionelle Schulden- und Insolvenzberatung. Wie der Verein für Existenzsicherung & Schuldenberatung hilft Der Verein bietet unabhängige, praxisnahe Hilfe für Unternehmer, die in eine wirtschaftliche Krise geraten sind. Die Beratung unterstützt dabei, einen klaren Überblick zurückzubekommen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Die wichtigsten Unterstützungsangebote: – Analyse der finanziellen Lage und Prüfung der Insolvenzreife – Erarbeitung möglicher Sanierungsstrategien – Unterstützung bei Gesprächen mit Banken, Gläubigern und Behörden – Vorbereitung nötiger Unterlagen für den Insolvenzantrag – Beratung zur Vermeidung persönlicher Haftungsrisiken – Begleitung durch das gesamte Insolvenzverfahren Diese Unterstützung hilft, Fehler zu vermeiden und rechtliche Vorgaben einzuhalten – ein entscheidender Vorteil für Geschäftsführer in einer Krise. Was passiert nach dem Insolvenzantrag? Nach Einreichung des Antrags übernimmt ein vorläufiger Insolvenzverwalter die Kontrolle über das Vermögen und die Unternehmensabläufe. Er prüft: – bestehende Verträge, – offene Forderungen, – den Zustand der Buchhaltung, – die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells. Je nach Situation wird entschieden, ob die GmbH fortgeführt, saniert oder liquidiert wird. Der Geschäftsführer bleibt verpflichtet mitzuwirken, verliert jedoch seine wirtschaftliche Entscheidungsbefugnis. Warum frühe Hilfe bei GmbH‑Insolvenz entscheidend ist Viele Unternehmer handeln erst, wenn es zu spät ist. Doch gerade frühzeitige Beratung bietet Vorteile: – bessere Chancen auf Sanierung oder Restrukturierung – Vermeidung persönlicher Haftung – ordentliches, rechtssicheres Vorgehen – Stressreduktion und klare Struktur in einer belastenden Phase – Schutz vor teuren Fehlentscheidungen Der Verein für Existenzsicherung & Schuldenberatung ist spezialisiert darauf, Unternehmen in finanziellen Krisensituationen zu begleiten – seriös, diskret und lösungsorientiert. Fazit: Mit professioneller Beratung sicher durch die GmbH‑Insolvenz Eine GmbH‑Insolvenz ist keine persönliche Niederlage, sondern ein klar geregelter rechtlicher Prozess. Mit fachkundiger Unterstützung lassen sich Fehler vermeiden und Chancen auf Sanierung oder einen geordneten Neustart erhöhen. Der Verein für Existenzsicherung & Schuldenberatung bietet Unternehmern genau die Hilfe, die sie jetzt brauchen: kompetent, unabhängig und zielgerichtet.
von Johann Tillich 10. März 2026
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